A Reminiscent Drive - Mercy Street

CD-Kritik: A Reminiscent Drive - Mercy Street

musik-cd: reminiscent drive

Wer ruhigen, atmosphärischen Klängen im Stil von "Air" oder "Boards of Canada" nicht gänzlich abgeneigt ist, für den dürfte (oder wird, nachdem er es denn einmal gehört hat) dieses Album als Geheimtipp gelten.
Von dem Franzosen Jay Alanski im Alleingang eingespielt, ist "Mercy Street" ein echtes Meisterwerk und lässt sich, sowohl was die Qualität als auch die Machart angeht, eigentlich überhaupt nicht den zahlreichen, oftmals seichten Veröffentlichung in diesem Bereich zuordnen.

Gänzlich ohne die Unterstützung von Computer und Sequencer aufgenommen (worauf nicht ganz ohne Stolz im Inneren des Klappcovers hingewiesen wird) bilden die Songs auf "Mercy Street" eine äußerst organisch klingende Einheit aus mystischen Synthesizer-Klängen, Bass sowie elektrischer und akustischer Gitarre.

Untermalt durch den gelegentlichen, dezenten Einsatz von Drumcomputern und dem nie aufgesetzt wirkenden "Einfliegen" fremdartiger Stimmen und Geräusche wird dabei eine derart faszinierende Atmosphäre aus Melacholie und Spannung erzeugt, dass man eigentlich nur noch Staunen kann. In diesem Sinne ist Mercy Street echtes Kopfkino, lädt zum träumen ein und kann allen uneingeschränkt allen empfohlen werden, die mal wieder ein echtes Album zum Hinhören suchen. (PE)


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