A Reminiscent Drive - Mercy Street
CD-Kritik: A Reminiscent Drive - Mercy Street
Wer ruhigen, atmosphärischen Klängen im Stil von "Air" oder "Boards
of Canada" nicht gänzlich abgeneigt ist, für den dürfte (oder wird,
nachdem er es denn einmal gehört hat) dieses Album als Geheimtipp
gelten.
Von dem Franzosen Jay Alanski im Alleingang eingespielt,
ist "Mercy Street" ein echtes Meisterwerk und lässt sich, sowohl was
die Qualität als auch die Machart angeht, eigentlich überhaupt nicht
den zahlreichen, oftmals seichten Veröffentlichung in diesem Bereich
zuordnen.
Untermalt durch den gelegentlichen, dezenten Einsatz von Drumcomputern und dem nie aufgesetzt wirkenden "Einfliegen" fremdartiger Stimmen und Geräusche wird dabei eine derart faszinierende Atmosphäre aus Melacholie und Spannung erzeugt, dass man eigentlich nur noch Staunen kann. In diesem Sinne ist Mercy Street echtes Kopfkino, lädt zum träumen ein und kann allen uneingeschränkt allen empfohlen werden, die mal wieder ein echtes Album zum Hinhören suchen. (PE)
| Titel | Preis | Anbieter |
|---|---|---|
| Mercy Street | EUR 18,99* | ![]() |
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