Moonbootica - Moonbootica

CD-Kritik: Moonbootica - Moonbootica

cover moonbootica

Auf Ihrem gleichnamigen Album präsentieren sich Moonbootica erstmals mit selbstgeschriebenem Material in voller Länge den Fans: Anfangs noch Initiatoren eine Partyreihe in Hamburg, landeten die zwei Jungs von Moonbootica schon bald in den deutschen Dance-Charts, betreiben mit "Moonbootique" ein eigenes Label und gehören derzeit sicherlich zu den ganz Großen auf dem Dancefloor.

p>Das nun vorliegende Album ist eine extrem treibende Mixtur aus House, Hip-Hop und Elektro mit verschärften Rock-Einlagen. Nervöse Big-Beat Sounds werden gekonnt mit reduzierten, kühleren Klängen aktueller Club-Musik verbunden. "Moonbootica" geht wie wenig anderes wirklich sofort in die Blutbahn, ist gerade deswegen aber auch über alle Maßen eingängig und manchmal etwas plakativ. Alle Tracks sind dabei mit derbe viel Spass an der Sache und der hier notwendigen Selbstironie aufgenommen, so dass man den Jungs den exzessiven Rückgriff auf Dancefloor-Standards wie die wohl unvermeidlichen Snare-Rolls gerne verzeiht.

So gefällt "Pimp of the year" als gelungene Karikatur eines schrägen Typen mit randvoll aufgeblasenem Ego zuhause genauso wie es einen auf der Tanzfläche mit seinem langsam verschleppten House-Groove in seinen Bann ziehen dürfte. Schöne Platte zum rocken auf der Tanzfläche und auf dem Sofa. (PE)


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