System Of A Down - Hypnotize

CD-Kritik: System Of A Down - Hypnotize

cd-kritik: system of a down hypnotize

Nach dem im Frühjahr mit "Mezmerize" die erste Hälfte des angekündigten "quasi"-Doppel-Albums erschien, folgt nun das gleichzeitig fertiggestellte "Hypnotize" als zweiter Teil. Das Artwork der beiden Alben, legt man sie denn zusammen, unterstreicht die Einheit beider Werke, aus Hörersicht lassen sich durchaus Unterschiede feststellen.

"Hypnotize" präsentiert sich insgesamt anstrengender, ungeschliffener als sein Vorgänger: Während auf "Mezmerize" die griffigen Melodien und runden Bassläufe dominieren (böse Zungen prognostizierten sogar eine Abwanderung zum sog. Mainstream) , orientieren sich System of a Down hier wieder mehr an überraschenden Tempi-Wechseln, kleinen Breaks und komplexeren Songstrukturen.

Natürlich finden sich auch auf "Hypnotize" wunderbar harmonische Momente (so etwa in der Ballade "Holy Mountain") und Pausen zum durchatmen, das Album braucht jedoch mehr Einarbeitungszeit durch den Hörer, damit diese richtig zur Geltung kommen. Sehr gut, spricht dies doch in der Regel für eine verstärkte "Langzeitmotivation" beim Hören.

System of a Down werden ihrem Ruf als Meister der Stakkoto-Rhythmen und der genialen Verschrobenheit auf "Hypnotize" gerecht: Ihre Mischung aus Metal, Trash und Progressive-Rock klingt immer noch frisch und authentisch. (PE)


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